GESCHICHTE
Mit der Gründung der Republik (1923) wurde in der Türkei ein vollzeitschulisches Berufsbildungsmodell eingeführt. Damit übernahm der Staat die Aufgabe, qualizifierte Arbeitskräfte und Handwerker auszubilden. Lange Jahre erfüllten ganztätige Berufsschulen diese Aufgabe.

Das traditionelle Lehrlingsausbildungssystem wurde durch das im Jahre 1977 verabschiedete Gesetz, Nr. 2089, über Lehrlinge, Gesellen und Meister, dem ersteren angeschlossen.

Im Lehrlingsausbildungsmodell sind die Lehrbetriebe für die praktische Ausbildungverantwortlich. Für die Behebung der Mängel der Betriebe haben das türkische Bildungsministerium, der türkische ZDH und die BGZ auf Grund einer Vereinbarung vom 24.8.1983 begonnen, überbetriebliche Ausbildungszentren aufzubauen. Die ersten wurden 1984 in Ýstanbul und Ýzmir eröffnet. Im Laufe dieser Initiative wurde dann am 12.4.1985 die Stiftung MEKSA gegründet.

Durch einen Ministerratbeschluss vom 12.2.1986 wurde MEKSA die Aufnahme von Beziehungen mit entsprechenden Institutionen im Ausland erlaubt.Steuerbfreiung bezw. Gemeinnützigkeit der Stiftung wurde durch Ministerratbeschluss vom 9.11.1988 verbrieft.

MEKSA arbeitete fortan in engster Zusammenarbeit mit dem Bildungsministerium, mit dem Zentralverband des Handwerks und der Union der IHK und baute überbetriebliche Ausbildungszentren in mehreren Provinzen, wo Aus- und Fortbildung, sowie Umschulung und kurz- und langzeitige Berufsbildungsmassnahmen durchgeführt werden. Durch Projektfinanzierung aus verschiedenen Quellen In- und Auslands sind nachhaltige Ausbildungszentren entstanden.

KAPAT